Dieser deutsche Künstler gilt als einer der bedeutendsten Landschaftsmaler der Romantik. Seine Werke sind weniger Abbilder der Natur als Ausdruck von Stimmung, Stille und Melancholie. Teplice und die umliegende Hügellandschaft liebte Caspar David Friedrich zutiefst. Besonders die nahegelegene Milešovka faszinierte ihn – er hielt sie für den Ort mit der schönsten Aussicht der Welt und verewigte sie unzählige Male in Skizzen. Diese Landschaft wurde zur Vorlage für Meisterwerke, die heute in bedeutenden Galerien in Berlin, Dresden oder der Eremitage in Sankt Petersburg zu sehen sind.
Sein Aufenthalt im Jahr 1835 diente jedoch nicht nur der Kunst, sondern dem Überleben. Er kam zur Kur, nachdem er einen schweren Schlaganfall erlitten hatte. Um sich den kostspieligen Aufenthalt leisten zu können, half ihm Zar Nikolaus I., der mehrere seiner Gemälde erwarb.