Die barocke Kirche St. Johannes der Täufer auf dem Schlossplatz in Teplice ist dem Schutzpatron der heilenden Quellen geweiht. Die Dekanatskirche wurde im Jahr 1594 auf den Fundamenten eines älteren Bauwerks errichtet und erhielt ihre heutige barocke Gestalt im Jahr 1703.
Ihr markantestes Element ist der Turm, der Mitte des 17. Jahrhunderts verkleinert wurde und heute als beliebter Aussichtspunkt mit Blick auf das Stadtzentrum dient.
Im Inneren des Turms befindet sich eine Ausstellung, die bedeutenden Bauwerken gewidmet ist, sowie ein Raum, in dem der Legende nach ein Wächter den verheerenden Brand verschlief, der die Stadt einst heimsuchte.
Ursprünglich befand sich rund um die Kirche ein Friedhof, der später aufgelassen wurde – erhaltene Grabsteine erinnern jedoch bis heute an seine Geschichte. Unterhalb der Kirche, im nördlichen Seitenschiff, befindet sich zudem die Gruft der Familie Clary-Aldringen.
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